Vom Entlein zum Schwan – warum die Founders Series so makellos glänzt
Wer bei der ULTRASONE Founders Series diese spiegelglatte Oberfläche betrachtet, fragt sich oft: Wie bekommt man so ein Finish überhaupt hin?
Die Antwort klingt einfach, erfordert aber höchstes Know-how in Werkzeugbau, Materialwahl und Fertigungsprozess.
Hochglanz erfordert Perfektion im Detail
Damit Spritzgussteile eine wirklich hochglänzende Oberfläche erhalten, müssen die Formen selbst auf absolutem Top-Niveau sein. Poliergrade bis SPI-A1, Oberflächenrauheiten unter Ra < 0,05 µm, Diamantpolitur oder Superfinish – nur so wird die Basis geschaffen.
Zusätzlich helfen Chrom- oder Nickelbeschichtungen der Form, um Verschleiß zu reduzieren, Mikrokratzer zu vermeiden und eine bessere Entformung zu ermöglichen.
Der größte Feind: Einfallstellen
Kritisch sind Materialanhäufungen oder unterschiedliche Wandstärken. Schraubdome oder zu starke Flächenübergänge führen fast zwangsläufig zu Dellen und Unebenheiten. Genau das galt es im Design der Founders Series zu verhindern – und brachte den Werkzeugbauer an seine Grenzen.
Die geniale Lösung
Die zündende Idee: Eine leichte Wölbung zwischen Ohrkapsel und Bufferboard.
So konnten Schrauben an einer unsichtbaren Stelle platziert werden, während die Teile dauerhaft und sicher verbunden bleiben. Das Ergebnis: eine absolut glatte, makellose Fläche – ohne jede Spur von Befestigungspunkten.
Das war nicht nur technisch extrem anspruchsvoll, sondern verlangte höchste Präzision und viel Mut, vom Standard abzuweichen.
Warum sich der Aufwand lohnt
Das Resultat spricht für sich: Die Founders Series glänzt nicht nur im übertragenen Sinn. Die spiegelnde Oberfläche wirkt zeitlos elegant und steht für denselben Perfektionsanspruch, den man sonst nur aus dem Luxusautomobilbau kennt.
Meine Meinung dazu
Ich kenne bis heute keine Oberfläche, die an die Qualität der Founders Series heranreicht. Schon früher haben wir mit unseren Ansprüchen so manchen Zulieferer an seine Grenzen gebracht – selbst solche, die auch Rolls-Royce beliefert haben.
Und ja – der Aufwand zahlt sich nicht nur optisch aus. Die akustischen Effekte, die mit dieser Präzision einhergehen, sind mindestens genauso beeindruckend.

