Wie viel Musik ist genug? – Warum ich sie selten höre 🎶
Der Global Music Report 2023 der IFPI (International Federation of the Phonographic Industry) zeigt: Menschen auf der ganzen Welt hören im Schnitt 20,1 Stunden pro Woche Musik – das sind rund 2,9 Stunden täglich.
Die Unterschiede zwischen den Generationen sind dabei deutlich:
Jüngere Menschen streamen fast rund um die Uhr – ob über Spotify, Apple Music, Tidal oder Social Media wie TikTok.
Ältere Generationen verbringen weniger Zeit mit Musik, greifen dafür aber öfter zu klassischen Medien wie Radio oder CD.
Auch regional gibt es Unterschiede: In Ländern wie Brasilien oder Mexiko liegt der Schnitt bei über 3,5 Stunden täglich, während in vielen europäischen Staaten etwas weniger gehört wird.
Meine persönliche Haltung dazu
Ich selbst zähle zur älteren Generation – und vielleicht unterscheide ich mich deshalb etwas vom Durchschnitt. Musik begleitet mein Leben seit über 30 Jahren beruflich und privat. Aber: Ich höre sie bewusst selten.
Warum? Weil ich Musik als Kunstform und Emotion respektiere.
Wenn ich Musik höre, dann nur ungestört und mit voller Aufmerksamkeit.
Ich nutze Kopfhörer im Alltag eigentlich nur unterwegs, etwa im Zug.
Zuhause höre ich nur, wenn ich mir bewusst Zeit nehme – niemals nebenbei.
Ein ständig dudelnder Fernseher oder Hintergrundmusik sind für mich kaum erträglich. Joggen mit In-Ears in der Natur? Unvorstellbar. Ich genieße lieber die Ruhe und die Geräusche der Umwelt, die oft ihre ganz eigene „Musik“ spielen.
Musik verdient Respekt
Als Sänger weiß ich, wie viel Arbeit in einem guten Stück steckt – vom Komponieren über die Aufnahme bis zum finalen Mastering. Jeder Ton ist ein Ausdruck von Emotion und Kreativität.
Darum höre ich Musik selten.
Aber wenn ich es tue, dann mit ganzer Hingabe.
👉 Für mich gilt: Weniger ist mehr. Musik ist eine der stärksten verbindenden Kräfte unserer Welt – und genau deshalb verdient sie meine volle Aufmerksamkeit.

