„It’s not a Sony – it’s an ULTRASONE“
Vergleichende Werbung ist so eine Sache. Offiziell haben wir sie nie gemacht – und trotzdem spukten in meinem Kopf über die Jahre immer wieder Slogans herum, die es nie ins Rampenlicht geschafft haben. Der vielleicht charmanteste:
„It’s not a Sony – it’s an ULTRASONE.“
Klar, der Vergleich hinkt. Sony, ein Weltkonzern, der den Musikmarkt seit Jahrzehnten prägt. ULTRASONE, ein kleines Familienunternehmen, das seit Jahrzehnten den Weltmarkt auf seine ganz eigene Weise bereichert. Und doch – die phonetische Nähe der Namen und die Idee, dass „ULTRA-Sony“ vielleicht das noch ein bisschen Höhere sein könnte, haben mir stets ein Lächeln entlockt. Und auch viele, die unsere Marke noch nicht kannten, waren überrascht, welch außergewöhnliche Qualität aus einer vermeintlich „unbekannten“ Manufaktur kommt.
Überhaupt waren wir auf den hunderten Messen, die wir besucht haben, fast immer das, was Besucher gerne den „Gute-Laune-Stand“ nannten. Es war nicht die laute Show, die uns ausmachte, sondern die Freude am Klang, die Begeisterung für Musik – und der direkte Draht zu den Menschen.
„Ist das der Stand mit den fantastischen Kopfhörern?“ – so wurden wir oft begrüßt. Ein Satz, der jedes Mal mein Herz hat höherschlagen lassen. Und manchmal gab es auch Begegnungen, die unvergesslich bleiben: Eine junge Dame, die am Rand unseres Messestandes verweilte und sich nicht so recht traute, näher zu kommen. Auf meine Einladung reagierte sie lachend:
„Ich traue mich nicht – sonst kaufe ich bestimmt noch einen weiteren ULTRASONE.“
Ein schöneres Kompliment kann man kaum bekommen.
Und so entstand über die Jahre auch der zweite Slogan, der nie „offiziell“ wurde, aber intern zu einem geflügelten Wort reifte:
„People hate headphones, but they love ULTRASONE.“
Denn Hand aufs Herz: Kopfhörer waren lange Zeit entweder notwendiges Übel oder stylisches Accessoire. Doch unsere Geräte mit ihrem besonderen Klang haben etwas verändert. Bei uns gibt es nicht nur Technik, sondern echte Freude – Freude am Musikhören, Freude am Besitzen, Freude am Behalten.
Und vielleicht ist genau das der Unterschied.

